Ablauf

Der Ablauf einer Psychotherapie oder einer psychologischen Beratung beginnt mit einem Erstgespräch. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Termine für ein Erstgespräch telefonisch zu den persönlichen Sprechzeiten vereinbart werden können. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Weiterer Ablauf

Nach einem ersten Gespräch und/oder einer diagnostischen Phase (probatorische Sitzungen) treffen wir gemeinsam die Entscheidung, ob eine Psychotherapie notwendig ist und wenn ja, ob sie auch erfolgsversprechend scheint. Ich stelle Ihnen ein mögliches therapeutisches Vorgehen vor, danach haben Sie Zeit, den Vorschlag zu Hause in Ruhe zu überdenken und sich für oder auch gegen die Behandlung zu entscheiden.

Sollten Sie sich für eine Psychotherapie entscheiden, ist die Bescheinigung des Haus-, Kinder- oder anderen Facharztes über den körperlichen Status erforderlich. Diese Bestätigung (Konsiliarbericht) wird Ihnen ohne besonderen Aufwand ausgestellt und ist für Sie nicht mit Kosten verbunden. Anschließend kann die Kostenübernahme für eine Psychotherapie bei der Krankenkasse beantragt werden. Auch dieser Schritt gestaltet sich in der Regel komplikationslos. Die anschließende Therapie wird als Einzeltherapie durchgeführt. Bei Kindern und Jugendlichen werden die Eltern einbezogen. Bei Bedarf und Wunsch auch andere wichtige Bezugspersonen, z.B. Lehrer, Erzieherinnen.

Die Sitzungen (50 Minuten) werden in der Regel zu Beginn der Therapie einmal wöchentlich durchgeführt und dann sukzessive in einen vierzehntägigen Rhythmus überführt. Dauer und Häufigkeit richten sich aber immer nach Ihrem Bedarf und dem Verlauf.

Verhaltenstherapie ist eine ausgesprochen lebensnahe und effektive Therapieform und entgegen vieler Vorurteile nicht „rein symptomorientiert, ohne die eigentlichen Ursachen zu erfassen“. Selbstverständlich werden die Lebensgeschichte und die daraus resultierenden Bedürfnisse, Gefühle und Lebensstrategien berücksichtigt. Neben den Ursachen von Problemverhalten werden aber aktiv nachhaltige Lösungsstrategien entwickelt. Schon nach kurzer Zeit geht es Ihnen in der Regel spürbar besser. Dabei wird nicht passiv behandelt, vielmehr gestalten Patienten z.B. durch alltagsbegleitende therapeutischen Aufgaben die Therapie aktiv mit.

Verhaltenstherapie ist transparent. Zu jeder Zeit wird erörtert, warum welche Maßnahme sinnvoll erscheint und wie die therapeutischen Interventionen funktionieren. Ressourcen sollen schrittweise erweitert werden, um eine rasche Autonomie und Unabhängigkeit von therapeutischer Hilfe zu erzielen.

Die Ziele der Behandlung sind bei Eltern und Kindern manchmal gegenläufig. Psychotherapie zielt darauf ab,  seelische Spannungszustände zu regulieren und  nicht einseitig darauf, das Funktionsniveau der Kinder zu erhöhen. Ausführliche Informationen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen finden Sie hier.