Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich nach einer Extrembelastung (Unfall, Krieg, Gewalterfahrung, etc.) entwickeln, welche die betroffene Person nicht verarbeitet. Auftretende Symptome können z.B. Depressionen, Ängste, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden und besonders nicht kontrollierbare, quälende Erinnerungen an das Ereignis sein, die sich quasi aus heiteren Himmel oder durch Schlüsselreize (Geräusche, Gerüche, etc.) aufdrängen.

Die Psychotherapie als kognitive Verhaltenstherapie stellt Methoden zur Verfügung, die Erinnerungen an das Ereignis zu ordnen und die Furcht zu verarbeiten. Medikamente können die akuten Beschwerden lindern. Schwerpunkt sollte aber psychotherapeutische Verfahren bilden. Mit einer Psychotherapie kann die Symptomatik in der Regel zumindestens wesentlich verbessert werden.

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