Psychotische Erkrankungen (Schizophrenie)

Zu den bekanntesten psychotischen Erkrankungen gehört die Schizophrenie.

In der akuten Phase sind Psychopharmaka, insbesondere Neuroleptika das Mittel der Wahl. Die medikamentöse Behandlung wird in der Regel von einem Psychiater durchgeführt.

Nach Abklingen der akuten Symptomatik (Wahn, Halluzination) ist eine begleitende Psychotherapie zur Krankheitsverarbeitung und Rückfallprophylaxe sinnvoll. In einer Psychotherapie können die Einflussfaktoren (z.B. Stress) der Erkrankung geklärt werden, um Frühwarnsymptome für einen möglichen Rückfall zu kristallisieren und Strategien zur Krankheitsbewältigung zu erarbeiten.

Verhaltenstherapie bietet z.B. außerdem die Möglichkeit, kognitive Defizite die aus der Erkrankung resultieren können (z.B. Konzentration, Aufmerksamkeit), zu reduzieren, soziale Kompetenzen zu erweitern und lebenspraktische Recourcen zu erschließen.

Externer Verweis: www.kompetenznetz-schizophrenie.de