Soldaten

Soldaten der Bundeswehr leiden zunehmend unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Aber auch Depressionen, Angstzustände und Stressreaktionen können eine psychotherapeutische Behandlung notwendig werden lassen. Ungefähr 20% der Soldaten sind betroffen. Eine ambulante Therapie lässt sich oft besser mit den anderen Lebensbereichen vereinbaren, als ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik. Manchmal  ist eine Psychotherapie bei Soldaten Voraussetzung, um im zivilen Leben wieder zurecht zu kommen.

Bei Bedarf ist das Vorgehen folgendermaßen:

Der Truppenarzt stellt eine Überweisung für 5 probatorische Sitzungen aus. Diese dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Diagnostik. Anschließend folgt bei Bedarf eine Psychotherapie. Auch hierfür stellt der Truppenarzt die entsprechende Überweisung aus. Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ.

Die Kosten werden vollständig von der Bundeswehr übernommen.